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Perfekte Einteilung – Bis zum letzten Schritt!





13.07.2012 | In den letzten Wochen ging es bei mir von Rennen zu Rennen. Viele haben mich wegen meiner doch etwas ungewöhnlichen Vorbereitung mit den 4 olympischen Distanz-Triathlons belächelt – ich aber habe gewusst, dass es keine schlechte sein wird! Auf zwei der vier Rennen (Kirchbichl und die Staatsmeisterschaften) habe ich mich etwas mehr konzentriert und konnte beide gewinnen. Um die Strecke zu besichtigen, war ich auf beim 5150 in Klagenfurt am Start. Nach Kirchbichl am Vortag war es dann ein hartes Stück Arbeit ins Ziel zu kommen. Am Tag danach ging es dann mit Norbert Domnik auf die Radstrecke vom Ironman, bei strömenden Regen war das echt eine Herausforderung!

Beim Kärnten Ironman war dann alles sehr entspannt. Ich wusste, dass die Vorbereitung Top war, perfektes Material (Danke an KTM und Airstreeem), perfekte Sitzposition dank meinem Freund Rupert Probst, perfektes Essen, wohnen und Top Tipps von Norbert! Der Start beim Schwimmen war dann etwas zu verhalten, beim Rad ging es dann wirklich Top und je länger die 180km dauerten, desto besser fühlte ich mich. In der T2 wusste ich, dass ich noch genügend Kraft habe um einen soliden Marathon zu laufen. Die ersten Kilometer vergingen schnell, aber je länger der Marathon dauerte, desto heißer wurde es. Die letzten 4km wurden dann aber zur Qual und ich dachte mir schon das Ziel kommt gar nicht mehr.

Zu den letzten 100 Metern brauche ich dann eigentlich nicht mehr viel zu sagen, ich wollte einfach nicht glauben, dass man 3,8km schwimmen, 180km Rad fahren und 42km laufen kann und dann sollte es an den letzten 100Metern scheitern! So blieb ich im Kopf dran und gab mich nicht auf, solange bis ich im Ziel war und konnte einen meiner größten Erfolge im Triathlon einfahren. Mit meinem Team, meiner Einstellung zum Sport und meinen Fähigkeiten! Einfach genial!

Danke an alle, die mich dabei in den letzten Jahren, Wochen und Tagen unterstützt haben und mich weiter unterstützen!

Euer Franz, der sehr gespannt auf seine ersten Ironman-Erfahrungen war ...