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Saisonrückblick 2014 und Saisonausblick 2015


Soviel mal gleich vorweg - 2014 habe ich so ziemlich alles anders gemacht als in allen Saisonen zuvor seit 1996.
2014 war die erste Saison, in der ich bei keinem Schwimmtraining länger als 1,5km im Wasser war. Dafür gab’s zu jedem Training eine Videoanalyse und lange Besprechungen mit meinem Trainer - was alles anders zu machen ist und vor allem -wie ich das umsetze und dann wirklich besser mache.
Wenn man davon ausgeht, dass ich pro Woche ca. 25km geschwommen bin, habe ich pro Woche ca. 20.000 Armzüge trainiert, die großteils technisch nicht gut ausgeführt waren.
Deshalb ist es um so schwerer, dies zu ändern, weil die alten Muster sehr stark im Gehirn eingeprägt sind - dazu bedarf es viel Zeit und Geduld. Genau diese Zeit brauchte ich 2014 und ein Stück Arbeit für die bessere, neue Technik liegt auch noch 2015 vor mir.

Mit den Rennen 2014 war ich durch die Bank zufrieden, wohl wissend, dass ich klar hinter dem lag, was man eigentlich von mir erwartetet. Ich weiß aber, dass ich im Schnitt um ca. 50-60% weniger Physiologie trainiert hatte, dafür aber mindestens den gleichen Aufwand an Zeit in Technik, Technikanalyse und den Entwurf von neuen, zu mir passenden Übungen steckte.
In diesem Zusammenhang war es dann auch oft so, dass ich wochenlang nicht im Schwimmbecken, sondern vorm Spiegel in der Kraftkammer war um den Armzug perfekt im Trockenen auszuführen und dann ins Wasser zu übernehmen.
Glaubt mir es ist nicht leicht, eine solche Aktion von Mai bis Mitte Juli durchzuführen ☺

Großen Spaß machten mir heuer die nationalen, traditionellen Rennen bei denen ich teilnahm. Bei der „back to the roots“ Tour standen Rennen wie der Schlierseetriathlon (2. Platz)der Trumer Triathlon (2. Platz), Kirchbichl (3. Platz)oder Mondsee (5.Platz) am Programm.
Seit Oktober bin ich bereits am Aufbau für 2015 und es läuft gut. Viel Krafttraining sowie Lauf und Schwimmtechnik bilden zur Zeit die Hauptelemente des Trainings, aber auch Berggehen, Bergläufe und Mountainbiketouren auf meinem KTM SCARP 29“ kamen bei diesem tollen Herbst nicht zu kurz.

In diesem Sinne wünsche ich euch noch gute, schöne spätherbstliche Trainingstouren!
Auf bald,
Euer Franz